Die Maut kommt!

Der Bund plant zum Erhalt der Bundesfernstrassen die Abgabe einer Umweltstrukturabgabe (Maut ). Die Berechnung der Kosten ist kompliziert und richtig sich ähnlich wie die Kfz Steuer  nach Kraftstoffart, Schadstoffnorm und Hubraum. Auch ist zu beachten ob es sich um einen Oldtimer oder ein Wohnmobil handelt. Deutsche Kfz-Halter sollen nicht bevorzugt werden.. Der Höchstpreis soll maximal 130,00 EUR  nicht überschreiten.

So stellen sich die enzelnen Gebühren dar. Eine Zehn-Tages-Maut könnte demnach je nach Fahrzeugeigenschaften künftig 2,50 Euro, 4 Euro, 6 Euro, 14 Euro oder 20 Euro kosten. Im geltenden Mautgesetz sind es 5, 10 und 15 Euro. Für eine Zwei-Monats-Maut waren 7, 11, 14, 30 und 40 Euro angedacht. Bisher sind es 16, 22 und 30 Euro.

Mit Einführung der Maut ist nicht vor der Bundestagswhl 2017 zu rechnen.

 

Was ändert sich 2016

Neue Gesetze. Hier ist der Überblick.

Kürzere Laufzeit für Steuervorteile bei Elektroautos

Steuervorteile für E-Mobile werden verkürzt

Reine Elektrofahrzeuge, die ab dem 1. Januar zugelassen werden, sind für fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Das ist deutlich weniger als bisher - denn Elektroautos, die bis zum 31. Dezember 2015 zugelassen werden, genießen noch zehn Jahre lang die Befreiung von der Kfz-Steuer.
 
Wird das Elektroauto innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums verkauft, muss der neue Halter für den noch verbleibenden Zeitraum ebenfalls keine Kfz-Steuern zahlen, erklärt der Auto Club Europa (ACE). Hybrid-Fahrzeuge und Autos mit einem sogenannten Range-Extender genießen das Steuerprivileg übrigens nicht: Sie gelten nicht als Elektrofahrzeuge im Sinne des Kraftfahrzeugsteuergesetzes.

 


  HU-Plakette ändert Farbe

Wer nach dem 1. Januar noch eine gelbe HU-Plakette auf dem Kennzeichen hat, hat den Termin zur Hauptuntersuchung verpasst. Ab Januar dürfen nur noch Braun, Rosa und Grün unterwegs sein, erklärt die Prüfgesellschaft Dekra. Eine braune Plakette zeigt an, dass die HU 2016 fällig ist, bei Rosa ist es 2017 so weit, und Grün steht für 2018.

SiDo 02.01.2016

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Winterreifenpflicht
Bußgeld
 

Tatbestand

Bußgeld

Punkte

Fahrverbot

Fahrzeug mit Reifen betrieben, die nicht den Wetterverhältnissen angepasst sind (Winterreifen)

60 €

1

 

Fahrzeug mit Reifen betrieben, die nicht den Wetterverhältnissen angepasst sind (Winterreifen) mit Behinderung

80 €

1

 

Fahrzeug mit Reifen betrieben, die nicht den Wetterverhältnissen angepasst sind (Winterreifen) mit Gefährdung

100 €

1

 

Fahrzeug mit Reifen betrieben, die nicht den Wetterverhältnissen angepasst sind (Winterreifen) mit Unfallfolge

120 €

1

 

SiDo 11.Okt.2015

B 96 Führerschein

Wer seinen Führerschein nach 1998 erworben hat, muss genau rechnen, ob der Führerschein der Klasse B für seinen Wohnwagen genügt. Damit dürfen nur Gespanne mit einer Gesamtmasse bis 3500 kg gefahren werden.
Seit Januar 2013 gilt der B96 als Erweiterung der Führerscheinklasse B. Diese ermöglicht das Fahren von Gespannkombinationen bis 4250 kg ohne den teuren BE Führerschein erwerben zu müssen. Der alte "Dreier"-Führerschein umfasste schon immer die Klasse BE.
Um den B96 zu erhalten, muss eine 7-stündige Schulung absolviert werden. Diese bieten viele Fahrschulen in einer Tagesschulung an. Hierfür ist keine Prüfung vorgesehen. Zudem darf die theoretische und praktische Schulung in Gruppen durchgeführt werden.

 

Zusatzrückspiegel für Gespanne

Für Gespannfahrer ist, besonders beim Überholen, die gute Sicht nach hinten sehr wichtig. Ist der Caravan breiter als das Zugfahrzeug werden Zusatzaußenspiegel benötigt.

Der § 56 Abs. 1 StVZO, der die Ausrüstung von Kfz mit Rückspiegeln regelt, sagt dazu unter anderem Folgendes aus:

"Kraftfahrzeuge müssen Spiegel haben, die so beschaffen sind, dass der Fahrzeugführer nach rückwärts und seitwärts – auch beim Mitführen von Anhängern – alle für ihn wesentlichen Verkehrsvorgänge beobachten kann."

Im Klartext heißt das:

Die Außenspiegel müssen so angebracht sein, dass bei gerader Gespannfahrt jeweils auf der linken und rechten Seite die rückwärtigen Kanten des Caravans zu sehen sind.

In der heutigen Zeit werden fast nur noch Zusatzaußenspiegel angeboten, die an den schon vorhandenen Fahrzeugaußenspiegel befestigt werden können. Die Fahrzeughersteller selbst bieten spezielle Zusatzaußenspiegel für ihre Modelle an

SiDo 13.10.2014

 

Neu: Warnwestenpflicht

 
Seit 01.07.2014 besteht auch in Deutschland eine allgemeine Warnwestenpflicht: In jedem Fahrzeug muss unabhängig von der Zahl der mitfahrenden Personen eine Warnweste vorhanden sein. Die Weste in rot, gelb oder orange muss der DIN EN 471 bzw. der EN ISO 20471:2013 entsprechen. Die neue Regelung betrifft alle in Deutschland zugelassenen Pkw, Lkw und Busse; Motorräder bleiben ausgenommen. Wohnmobile sind im Gesetz nicht ausdrücklich genannt. Wohnmobilfahrern wird aber das Mitführen von Warnwesten empfohlen.
 
SiDo 8.7.2014

 

 

Tipps für die Gasversorgung:

  1. Alle 2. Jahre Gasprüfung.
  • Mit gefüllten Flaschen in den Urlaub, besonders wenn es ins Ausland geht.
  • Europa Füll und Entnahme Sets für die Versorgung im Ausland mitnehmen.
  • In der kalten Jahreszeit auf Füllung mit Propangasanteil achten, da Butan bei Frost nicht vergast.

Gespanngewichte

Gewichte Caravans:

Eigengewicht gleich Leergewicht ( ohne alles)

Gewicht im fahrbereitem Zustand - Leermasse nach EU-Norm:

zu 90% gefüllte Tanks (Toilettenspülung u. Frischwasser)

zu 90% gefüllte 2 mal 11 kg Gasflaschen u. 5 kg Zubehör

Zulässiges Gesamtgewicht Caravan - die Grenze, bis zu der ein Caravan höchstens ( Inklusive der tatsächlichen

Stützlast) beladen werden darf. Steht in Spalte 15 des Fahrzeugscheins.

Achslast Caravan - entspricht der tatsächlichen Anhängelast. Ist einzuhalten wegen der Tragfähigkeit

der Reifen. Steht in Spalte 16 des Fahrzeugscheins.

Gewichte Zugfahrzeuge

Zulässiges Gesamtgewicht Zugfahrzeug - beim Beladen drauf achten das der Hänger mit der zusätzlichen

Stützlast dazu kommt. Spalte15 im Fahrzeugschein.

Anhängelast (gebremst) - gilt meistens bis 12% Steigung und wird durch den Hersteller festgelegt.

Es wird im Fahrzeugschein nicht genau die Anhängelast definiert.

Laut Verkehrsministeriums des Bundes ist zu entnehmen, dass die Achslast des Hängers

im angekoppelten Zustand die Anhängelast ist. Die Stützlast fällt dem Zugfahrzeug zu und darf zum tatsächlichen

Gewicht des Hängers zu addiert werden.

z.B. Hänger Achslast 1200 kg plus tatsächliche Stützlast 75 kg = 1275 kg.

Man darf auch Caravans mit höheren zul.Gesamtg. anhängen wenn der nicht mehr als die zulässige

Anhängelast des Zugfahrzeugs auf die Waage bringt.

Spalte 28 im Fahrzeugschein (Zusätze beachten).

Stützlast - steht auf Hinweisschildern und Bedienungsanleitungen und wird am

Kupplungspunkt und nicht am Stützrad gemessen.

 

Im Winter  beim Wohnwagen oder Reisemobil Wasser aus den Tanks und Leitungen lassen.

Die Warmwasseraufbereitungs-Anlagen nicht vergessen.

Reifen entlasten und Zuatzstützen verwenden.

 

Tipps zum Autokauf

Ein Tipp zum kauf eines Zugwagens  ist die richtige Motorisierung . Rechnen Sie das zulässige Gesamtgewicht

des Wohnwagens und des Zugwagen zusammen und teilen es durch die kW des PKW.

Das Leistungszuggewicht sollte beim Benziner unter 40kg/kW sein und beim Diesel unter 50kg/kW.

Das Drehmoment, ab 180 Newtonmetern, besser mehr.

z.B. Wohnwagen 1200kg +Auto 1700

kg = 2900 kg : 85 kW = 34,2 kg/kW

Tempo 100 Regelung

Regelung bis  31.12.2006: Leergewicht des Zugwagens mal 0,8 und man hat die zulässige Caravan Anhängelast.

Zusätzlich muss der Caravan technisch für die 100 km/h zugelassen sein ( Hersteller Info ).

Ab 2007  Leergewicht des Zugwagens mal 1,0. und man hat die zulässige Caravan Anhängelast. Zusätzlich

muss der Caravan technisch für die 100 km/h zugelassen sein ( Hersteller Info ).

 

Caravan-Camper flotter unterwegs

(hr) (cpd) Camper, die mit dem Caravan unterwegs sind, haben es seit dem 22. Oktober deutlich leichter, wenn sie für ihr Gespann die "Tempo-100-Plakette" haben möchten.
In der dritten Änderung der 9. Ausnahmeverordnung wurde das jetzt nämlich neu geregelt.
Die wichtigsten Ergänzungen zu den bereits bestehenden Regelungen nennt der Deutsche Camping-Club e.V., DCC, nachfolgend:

  • Die zulässige Gesamtmasse des Caravans darf nicht höher sein als die Leermasse des Zugfahrzeugs. Der Massefaktor, der für Wohnwagen bisher bei 0,8 lag, ist damit auf 1,0 angehoben worden. Zusätzlich braucht der Anhänger entweder eine Stabilisierungseinrichtung, oder ein anderes Bauteil mit ABE, das den sicheren Betrieb der Kombination bis Tempo 120 bestätigt, oder ein herstellerseitig eingebautes fahrdynamisches Stabilitätsprogramm, dessen Wirkungsweise in den Kfz-Papieren eingetragen ist.
  • Die Reifen müssen jünger als sechs Jahre sein und mindestens für Geschwindigkeiten bis Tempo 120 ausgelegt sein (Geschwindigkeitskategorie M).
  • Load Index  (LI) der Reifen beachten

84 = 500 kg       85 = 515 kg     86 = 530 kg     87 = 545 kg     88 = 560 kg     89 = 580 kg     90 = 600 kg 

           91 = 615 kg        92 = 630 kg     93 = 650 kg     94 = 670 kg     95 = 690 kg     97 = 730 kg     98 = 750 kg

           99 = 775 kg      100 = 800 kg    101 = 825 kg    102 = 850 kg   103 = 875 kg   104 = 900 kg   105 = 925 kg  

106 = 950 kg    107 = 975 kg    108 = 1000kg

  • Die Stützlast der Kombination muss an der größtmöglichen Stützlast des Zugfahrzeugs oder des Anhängers orientiert werden, wobei als Obergrenze der jeweils kleinere Wert gilt.
  • Die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs darf nicht mehr als 3,5 t sein.
  • Das Zugfahrzeug muss über ABS verfügen und hydraulische Achsstoßdämpfer haben.

Obendrein ist die Erlaubnis für Tempo 100 nicht mehr ausschließlich auf ein beim TÜV vorgestelltes Gespann begrenzt, denn Hersteller können beispielsweise neue Caravans bereits während der Produktion mit der Tempo-100-Zulassung ausstatten. Die Caravanbesitzer müssen dann selbstständig prüfen, ob ihr Zugfahrzeug die entsprechenden Kriterien erfüllt. "Camper, die dann einen neuen Caravan kaufen, sind in ihrer Eigenverantwortung stärker mit eingebunden. "Das gilt selbstverständlich auch dann, wenn man sein Fahrzeug nachrüstet".

Bereits im Straßenverkehr befindliche Caravans können nachgerüstet werden, was aber laut staatlicher Verordnung, von den Technischen Sachverständigen von TÜV, Dekra oder GTÜ in einem noch zu erstellenden speziellen Formblatt des Verkehrsministeriums bestätigt werden muss, bevor sich der Camper seine Plakette dann, so die momentane Regelung, selbst in der Kfz-Zulassungsstelle abholt.
 Quelle: www.Camping-Channel.de

 

               ( Quelle : Fachzeitschriften. Angaben ohne Gewähr. )


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